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Ein offener Stall, eine Krippe, in die staunend Kinder schauen und Sterne hineinleuchten. Ein fast klassisches Weihnachtsbild. Aber in der Krippe liegt nicht das Kind, sondern die Weihnachtsbotschaft nach dem Evangelisten Johannes: "Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt." Christus hat nämlich nicht nur Fleisch angenommen, als er Mensch wurde. Das ewige Wort wurde auch Fleisch, als es im später geschriebenen Menschenwort sich uns neu anvertraute. So wohnt es hier und heute unter uns und ruft jedem von uns zu: Schau her: Ich gebe dir mein Wort. Du kannst dich auf mein Wort verlassen, wie es der Prophet Jesaja getan hat, als ich ihm sagte: Aus totem Stamm geht ein Reis hervor - der Messias. (Unten im Bild zu sehen und zu lesen.)
Der Text im Bild endet: "Und wir". Was machen wir jetzt mit dem Wort? Sind wir nur Leser der Heiligen Schrift oder auch Hörer des Wortes Gottes? Können wir noch staunen über diese Worte und fühlen wir uns persönlich betroffen? Glauben wir an die Kraft von Gottes Wort wie der Hauptmann, der zu Jesus sagte: "Herr, sprich nur ein Wort, und mein Knecht wird gesund" - wir sagen: "Und meine Seele wird gesund"? Wenn wir so Bibel lesen, hören, leben, wird Gottes Wort nochmals Fleisch, jetzt - in uns, durch unser Zeugnis. In diesem Sinne gilt: Weihnachten, Gottes Wort - geschieht immer! Die Kinder an der Krippe verstehen es. Sie glauben dem Wort - unvoreingenommen. Der Kleinste schaut am intensivsten. Ja, "wenn ihr werdet wie die Kinder" - so offen, neugierig und voll Vertrauen -, wird dieses Wort auch bei euch ankommen.
Göttliches, ewiges Wort, belächelt, bezweifelt, oft überhört, geschunden, missbraucht - und doch von vielen angenommen und gelebt. Und wir? Was tun wir mit deinem Wort? Und was werden wir dir antworten? Hilf uns, dass wir dein Wort nicht nur lesen, sondern leben. Mit Petrus bekennen wir aufrichtig: "Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens." Sprich nur ein einziges Wort, und unsere Seele wird gesund. Danke! Du Wort des lebendigen Gottes.